Drucken
Zugriffe: 1541

Themenübersicht

Fachwissen aktuell und kompakt: Steuerrecht

Fachwissen aktuell und kompakt: Zivilrecht

Endkunden- und Steuerberaterveranstaltungen

 

GeNe-Wissens-Check

Terminübersicht

05.04.2016: Estate Planner Tage 2016 in der Region (München)
07.04.2016: Estate Planner Tage 2016 in der Region (Frankfurt/M.)
11.04.2016: Start 1. semi-virtuelles Estate Planning Studium (Privatvermögen)

Fachwissen aktuell und kompakt: Steuerrecht

BFH v. 29.7.2015, IV R 15/14

Überträgt der Kommanditist einer KG dieser ein Wirtschaftsgut, dessen Gegenwert allein seinem Kapitalkonto II gutgeschrieben wird, liegt keine Einbringung gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten, sondern eine Einlage vor, wenn sich nach den Regelungen im Gesellschaftsvertrag der KG die maßgeblichen Gesellschaftsrechte nach dem aus dem Kapitalkonto I folgenden festen Kapitalanteil richten (gegen BMF-Schreiben vom 11. Juli 2011 IV C 6-S 2178/09/10001, BStBl I 2011, 713, unter I.2.).

Anmerkung:
Durch Einbringung von bebauten Grundstücken aus dem Privatvermögen in einen gewerblichen Familienpool kann neues AfA-Volumen geschaffen werden. Wurden die Grundstücke vor mehr als 10 Jahren angeschafft, ist darauf zu achten, wie diese Einbringung erfolgt. Sofern als Gegenleistung für das eingebrachte Wirtschaftsgut Gesellschaftsrechte gewährt werden, wird nach der Rechtsprechung des BFH ein entgeltlicher Erwerb angenommen. Die Verbuchung sollte auf dem Kapitalkonto I erfolgen. Offen gelassen hat der BFH, ob an der Rechtsprechung festgehalten wird, wonach auch dann ein in vollem Umfang entgeltliches Geschäft angenommen wird, wenn der Wert des zur Erlangung bzw. zur Erweiterung einer Mitunternehmerstellung eingebrachten Wirtschaftsguts nicht nur dem Kapitalkonto I, sondern zum Teil auch einem anderen Kapitalunterkonto (z.B. dem Kapitalkonto II) gutgeschrieben oder in eine gesamthänderisch gebundene Rücklage eingestellt wird.

zurück zur Themenübersicht

Fachwissen aktuell und kompakt: Zivilrecht

BGH, Beschluss v. 3.2.2016, XII ZB 307/15 und XII ZB 454/15

Zur Einrichtung einer Betreuung mit dem Aufgabenkreis der Grundstücksveräußerung, wenn dem Vorsorgebevollmächtigten nur eine privatschriftliche Vorsorgevollmacht erteilt ist.

Anmerkung:
Der Tochter wurde eine privatschriftliche General- und Vorsorgevollmacht erteilt. Um die aus laufenden Einnahmen nicht gedeckten Pflege- und Heimkosten sowie andere finanzielle Bedürfnisse der Mutter abzudecken, beabsichtigte die Tochter die Veräußerung eines Hausgrundstücks der Mutter. Da sie hierzu aufgrund fehlender notarieller Beglaubigung nicht in Ausübung ihrer Vollmacht imstande war, hat sie die Einrichtung einer Betreuung für den Zweck der Veräußerung des Hausgrundstücks angeregt. Nach Auffassung des BGH besteht ein Betreuungsbedarf, soweit es um die Veräußerung des Hausgrundstücks der Mutter geht. Der BGH führt weiterhin aus: Gem. § 29 Abs. 1 GBO soll eine Eintragung in das Grundbuch nur vorgenommen werden, wenn die zu der Eintragung erforderlichen Erklärungen durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen werden. Das gilt auch für die Auflassungsvollmacht, so dass die Bevollmächtigte ihre Vertretungsmacht nicht in grundbuchrechtlicher Form durch Urkunden nachweisen könnte. Ohne die Eintragung in das Grundbuch könnte eine Eigentumsübertragung aber nicht wirksam werden (§ 873 Abs. 1 BGB).

zurück zur Themenübersicht

Endkunden- und Steuerberaterveranstaltungen

Auch im Jahr 2016 stehen wir wieder für Vortragstätigkeiten im Rahmen von Endkunden- und Steuerberaterveranstaltungen zur Verfügung.

Für Endkunden bieten wir zielgruppenorientierte, praxisnahe und vertriebsfördernde Vorträge zu allen Themenaspekten im Bereich Estate Planning und Generationenberatung bzw. -management an. Dabei stellen wir in unseren Vorträgen auch den Nutzen, die Leistungen und das Erfordernis einer Beratung durch Sie heraus.

Für eine optimale Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern müssen Ihre Leistungen auch verdeutlicht werden und der Mehrwert einer interprofessionellen Zusammenarbeit transparent aufgezeigt werden. Dazu bedarf es unserer langjährigen Erfahrung. Wir stehen als Referenten für entsprechende Steuerberaterveranstaltungen und darüber hinaus auch für rein fachbezogene Vorträge zur Verfügung.

zurück zur Themenübersicht

GeNe-Wissens-Check

Frage vom letzten Newsletter:

Was ist das sog. Wiesbadener Modell ?

Lösung:

Beim sog. Wiesbadener Modell gehört dem einen Ehegatten das Grundstück, während der andere Ehegatte Alleingesellschafter der GmbH ist. Das Grundstück wird im Privatvermögen gehalten.

Aktuelle Frage:

Welches Bewertungsverfahren sieht das Bewertungsgesetz für vermietete Eigentumswohnungen vor, wenn diese für erbschaft- und schenkungsteuerliche Zwecke bewertet werden ?

 

Lösung im nächsten Newsletter

zurück zur Themenübersicht