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Themenübersicht

Fachwissen aktuell und kompakt: Steuerrecht (I)

Fachwissen aktuell und kompakt: Steuerrecht (II)

Estate Planner Tage 2016 in der Region

Vorankündigung Webinare F.I.N.E.S.S

 

GeNe-Wissens-Check

Terminübersicht

05.04.2016: Estate Planner Tage 2016 in der Region (München)
07.04.2016: Estate Planner Tage 2016 in der Region (Frankfurt/M.)
11.04.2016: Start 1. semi-virtuelles Estate Planning Studium (Privatvermögen)

Fachwissen aktuell und kompakt: Steuerrecht (I)

FG Münster v. 26.11.2015, 3 K 2711/13 Erb, Rev. eingel., Az. BFH: II R 4/16

Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass bei der Wertermittlung eines Nießbrauchs für Zwecke der Schenkungsteuer die vom Nießbraucher übernommene Verpflichtung zur Zahlung von Tilgungen und Schuldzinsen mindernd zu berücksichtigen ist (vgl. Newsletter Februar 2016 des FG Münster).

Bekanntermaßen werden lebenslängliche Nutzungen mit dem Kapitalwert angesetzt. Der Kapitalwert bestimmt sich wie folgt: Vervielfältiger auf Basis aktueller Sterbetafel x Jahreswert. In dem vom FG Münster entschiedenen Fall hatte der Sohn von seinen Eltern Grundbesitz übertragen bekommen. Als Gegenleistung behielten sich die Eltern den lebenslänglichen Nießbrauch an einem der Grundstücke vor, wobei sie aber weiterhin die Tilgungs- und Zinsleistungen bezüglich der auf diesem Grundstück lastenden Verbindlichkeiten übernahmen. Nach Auffassung des FG Münster mindern auch die Zinsen den Jahreswert.

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Fachwissen aktuell und kompakt: Steuerrecht (II)

FG Münster v. 4.11.2015, 9 K 3478/13 F

Das Finanzgericht Münster hat entschieden, dass die körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge auch dann gem. § 8c KStG entfallen, wenn Anteile im Wege der vorweggenommenen Erbfolge übergehen (vgl. Newsletter Februar 2016 des FG Münster).

An einer GmbH waren der Vater zu 2/3 und der Sohn zu 1/3 beteiligt. Im Jahr 2008 übertrug der Vater Anteile auf den Sohn, wodurch sich dessen Beteiligung auf 88,5 % erhöhte. Lt. Übergabevertrag sollte die Zuwendung vom Vater im Rahmen der Erbauseinandersetzung nicht gemäß §§ 2050, 2052 BGB zur Ausgleichung zu bringen sein. Das Finanzamt stellte bei der GmbH unter Hinweis auf die Verlustabzugsbeschränkung nach § 8c KStG keinen verbleibenden Verlustabzug fest.

An dieser Stelle sei auch auf das beim Bundesverfassungsgericht anhängige Verfahren 2 BvL 6/11 (Beteiligungserwerb von mehr als 25 %) hingewiesen.

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Estate Planner Tage 2016 in der Region

Am 5.4.2016 in München und am 7.4.2016 in Frankfurt/M. wird in bewährter Art und Weise das eintägige Praxisseminar für Estate Planner, Generationenberater/-manager und Financial Planner mit dem Referenten Dipl.-Volkswirt Holger Hille durchgeführt.

Hochinteressante und praxisrelevante Themen bieten Ihnen einen unverzichtbaren Mehrwert für Ihre tägliche Beratungspraxis. Ein Muss für alle, die up2date bleiben möchten.

Die Themen 2016:
Update Zivilrecht
Update Steuerrecht (u.a. Erbschaftsteuerreform 2016)
Beratungsansatz "geplante Erbauseinandersetzung"
Demenzrisiko in der Generationenberatung
Praxisfragen zur Vor- und Nacherbschaft und alternative Lösungen
Praktische Hinweise zur Ermittlung von Anfangsvermögen und Hinzurechnungen bei Zugewinngemeinschaft
Gestaltungen zur Reduzierung von Pflichtteilsansprüchen
Vollmachten bei Produktivvermögen
Ausländisches Betriebsvermögen in der Nachfolgeplanung - eine Einführung

Die Veranstaltung ist beim FPSB Deutschland e.V. unter der Reg.Nr. 15-132 registriert und mit 8,0 CPD-Credits bewertet.

Add-On:
Kostenfreie Teilnahme am Webinar "Vertiefung Erbschaftsteuerreform 2016" - Webinartermin ist abhängig vom Gesetzgebungsverfahren.

Sie möchten die Veranstaltung als Inhouse-Seminar für Ihr Unternehmen - gerne unterbreiten wir Ihnen ein attraktives Angebot.

Buchen Sie noch heute die Estate Planner Tage 2016 in der Region. Die Anmeldung können Sie hier vornehmen. Es handelt sich um eine ausfüllbare PDF-Datei. Bitte vergessen Sie nicht Ihre Unterschrift unter der Anmeldung.

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Vorankündigung Webinare F.I.N.E.S.S

Aufgrund der zahlreichen Teilnehmer und der vielen Nachfragen haben wir uns dazu entschlossen, unsere Webinare "F.I.N.E.S.S in der Praxis" noch einmal durchzuführen und ein neues Webinar anzubieten.

Ab Juni bieten wir folgende kostenfreie Webinare zu F.I.N.E.S.S an:

  • F.I.N.E.S.S in der Praxis (I): Erfassung von Sonderbetriebsvermögen und Betriebsaufspaltungen
  • F.I.N.E.S.S in der Praxis (II): Individuelle Anmerkungen in Präsentation und Expertise
  • F.I.N.E.S.S in der Praxis (III): Erfassung von Vorgängen
  • F.I.N.E.S.S in der Praxis (IV): Besonderheiten bei der Erfassung von Vermögen
  • F.I.N.E.S.S in der Praxis (V): Liquiditätsbilanz (neu)


In den nächsten Wochen werden wir alle Lizenznehmer gesondert über die Termine und die Anmeldemodalitäten informieren.

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GeNe-Wissens-Check

Frage vom letzten Newsletter:

Ist der Nießbrauch vererblich ?

Lösung:

Der Nießbrauch ist nicht vererblich (vgl. § 1061 BGB). Über bestimmte Gestaltungen (Gesamtberechtigung nach § 428 BGB, aufschiebend bedingter Nießbrauch u.a) kann allerdings die Versorgung insbesondere des überlebenden Ehegatten sichergestellt werden.

Aktuelle Frage:

Was ist das sog. Wiesbadener Modell ?

 

Lösung im nächsten Newsletter

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