• Was ist Estate Planning?
  • Neuerungen 2018
  • Datenschutz im Unternehmen: Was besagt die DSGVO?
  • 1
  • 2
  • 3
Die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland war in den letzten fünf Jahren von einer Lebenskrise, wie eine schwere Krankheit oder private Konflikte, betroffen. Bei vielen wirkt sich das negativ auf ihren Beruf und die Finanzen aus. Das geht aus dem aktuellen Fehlzeitenreport des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. 
 
Wir werden in diesem Zusammenhang oft gefragt, warum in F.I.N.E.S.S nur die Lebensphasen Leben, Alter, Pflege und Tod gegenübergestellt. Was ist z.B. mit Krankheit oder Berufsunfähigkeit? In vielen Broschüren der Banken und Versicherungen, sowie in diversen Vorsorgeprogrammen werden solche Vorsorgethemen wie selbstverständlich neben Alter und Tod gegenübergestellt.
 
In FINESS gehen wir dabei einen anderen Weg, weil wir der Auffassung sind, dass es sich beispielsweise bei einer Berufsunfähigkeit um keine gewöhnliche Lebensphasenbetrachtung handelt, sondern um ein mögliches Zusatzrisiko. Risiken greifen in den Verlauf aller anderen Lebensphasen ein. Gerade wenn die Rente noch fern ist, kann beispielsweise eine Berufsunfähigkeit erhebliche Auswirkungen auf die Finanzen haben. Schutz bietet hier eine frühzeitig abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung. Kommt es in der Folge zur Berufsunfähigkeit, zahlt die Versicherung eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente aus. Sie wird bis zum Eintritt in die reguläre Rente fortlaufend gezahlt und ermöglicht dem Versicherten ein Leben möglichst annähernd auf dem gewohnten Niveau. Doch Berufsunfähigkeitsversicherungen sind teuer, eine vollständige Absicherung i.d.R. nicht möglich, sodass ein gewisser Vermögensverzehr eintritt und bei der Vorsorge an anderer Stelle gespart werden muss.
 
Bei einer Beratung unter der Prämisse einer Lebensrisikos gelten andere Handlungsempfehlungen hinsichtlich der Vorsorge- und Nachfolgeplanung. Die resultiert aus einem wesentlich reduziertes Nachlassvermögen, einer niedrigeren Erbschaftsteuerbelastung, aber auch einem geringeren Absicherungsniveau für Alter und Pflege. Es reicht daher nicht aus, statt einem Bruttogehalt die gewünschte BU-Rente anzusetzen und alle anderen Parameter unverändert zu lassen.
 
Mit FINESS gehen Sie wie folgt vor:
 
In FINESS wird der Ausgangsfall wie gewohnt erfasst und auf der aktuellen Grundlage eine Analyse für die verschiedenen Lebensphasen durchgeführt. Bei zusätzlichen Risiken wie BU, Krankheit oder Scheidung wird der reale Fall abgewandelt, indem einzelne Parameter, wie die zu erwartenden Einnahmen und Ausgabe der Liquiditätsbilanzen, entsprechend verändert werden. FINESS führt dann unter veränderten Bedingungen eine vollständig neue Analyse auf Grundlage einer neuen Beratung durch. Aus den errechneten Versorgungslücken ergibt sich der geänderte Absicherungsbedarf für die einzelnen Lebensphasen.
 
 
 
 
 
Praktisch speichern Sie für jedes Risikoszenario eine veränderten Kopie des Ausgangsfalls, zusammen mit den individualisierten Empfehlungen, und erstellen eine risikoorientierte Expertisen für den Kunden. Zur besseren Unterscheidung kennzeichnen Sie die Beratung mit der Expertisen anhand eines zu erfassenden Untertitels. Der Kunde kann letztlich auf Grundlage der vorliegenden Auswertungen entscheiden ob und in wie weit er sich für welches Risiko absichern möchte und der Berater hat die Möglichkeit die Vorteile maßgeschneiderter Vorsorgeprodukte klar darzulegen.
 
 
ma, 14.09.17