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Im Estate Planning werden die Themengebiete Nachfolgeplanung, Vorsorgeplanung und Liquiditätsplanung miteinander vereint, dabei ist die Berücksichtigung von Sach- und Kapitalvermögen ebenso wichtig wie die Analyse laufender Einnahmen und Ausgaben. Vermögenswerte müssen bewertet, vorhandene Verträge richtig ausgelegt und oft komplexe Lösungsvorschläge ausgearbeitet werden.

Das Zusammenspiel verschiedener Themenbereiche sowie die Bündelung unterschiedlicher Kompetenzen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Bewältigung der vielschichtigen Aufgaben einer professionellen Generationenberatung ist durch einen einzigen Mitarbeiter, sei es Bankberater, Anwalt oder Steuerberater in der Praxis nicht möglich. Estate Planning erfordert zwangsläufig die Zusammenarbeit mehrerer Spezialisten für unterschiedliche Schwerpunktthemen - einem Spezialistennetzwerk. Laut Begriffsdefinition versteht man unter einem Netzwerk von Spezialisten eine Gruppe von Menschen mit gemeinsamen Ansichten und Interessen die sich hinsichtlich Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten ergänzen. Also Voraussetzungen, welche für eine professionelle Vermögensnachfolge- und Vorsorgeberatung unabdingbar sind damit die unterschiedlichen Themenkomplexe klar voneinander getrennt und die unterschiedlichen Kernkompetenzen im Sinne einer gemeinsamen Lösung gebündelt werden können. 

Wie können die Aufgaben verteilt werden?

Während die Bank mit ihren Erfahrung auf den Themenkomplex Liquidität und Vorsorge punkten und individuell zugeschnittene Produktlösungen anbieten kann, kümmert sich naturgemäß der Anwalt um vertragliche Angelegenheiten, sei es die Analyse von Gesellschaftsverträgen oder das Erstellung eines Testamentes oder einer Teilungsanordnung, während der Steuerberater sich mit den steuerlichen Aspekten, wie beispielsweise der Bereitstellung und Interpretation von Unternehmensbilanzen, befasst. Für die Bank ergeben sich neben einer kostendeckenden Honorarberatung zumeist langfristige Kundenbindungen verbunden mit interessanten Produktansätzen. Durch die Zusammenarbeit mit Anwälten lässt sich zudem die Gefahr einer unzulässige Rechtsberatungen vermeiden und ein eventuelles Haftungsrisiko hinsichtlich der Vertragsauslegung und Vertragsgestaltung umgehen. Andererseits kann sich der Anwalt auf die rechtliche Beurteilung von Sachverhalten und der vertragliche Ausgestaltung konzentrieren, die wirtschaftlichen Einzelheiten und Berechnung werden hierfür verlässlich bereits zur Verfügung gestellt. Daraus ergeben sich auch für den Anwalt neue Geschäftspotentiale und  Gewinnsteigerungen aufgrund einer effizienteren Umsetzung. Durch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater können vorhandene Daten praktisch genutzt und umgekehrt Berechnungsergebnisse diesem zur Verfügung gestellt werden.

Soweit zur Theorie und in der Praxis?

Viele Banken welche das Thema Estate Planning Ihren Kunden anbieten haben zwar in den letzten Jahren bereits damit begonnen eigene Netzwerke aus Spezialisten aufzubauen um den beschriebenen Anforderungen zu begegnen. Aus unseren Erfahrungen und Gesprächen mit Anwälten und Bankberatern ist dies häufig mit großen Schwierigkeiten verbunden, die Zusammenarbeit klappt nur selten. Der Kunde wird meist entweder ausschließlich durch die Bank beraten oder direkt zu einem Anwalt bzw. Notar weitergereicht und dort beraten. Bei der Zusammenarbeit mit dem Steuerberater werden Daten zwar zur Verfügung gestellt, diese sind jedoch häufig nicht auf den Beratungszweck abgestimmt oder werden meist nicht einbezogen.  Die Abgrenzung der Zuständigkeitsbereiche ist nicht klar geregelt. Im Ergebnis wird der Kunde mit unnützen oder falschen Lösungsansätzen oder Finanzprodukten konfrontiert und zudem mit hohe Notar und Anwaltskosten belastet - seine Alters-, Pflege- und Hinterbliebenenvorsorge bleibt weiterhin unzureichend oder gar falsch geregelt. Wurde der Kunde durch den Berater erst mal an eine Netzwerkpartner weitergereicht steht er für die Bank für weitere Aktivitäten oft nicht mehr zur Verfügung und ist möglicherweise auch offen für andere Anbieter.

Was fehlt?

Die fachlichen Rahmenbedingungen sind i.d.R. vorhanden und durch ein Netzwerk aus Spezialisten gestützt. Was fehlt ist ein systemgestütztes, abgestimmtes und aufeinander aufbauende 'echtes' Netzwerk - ein  IT-Netzwerk. Laut Definition spricht man von einem IT-Netzwerk wenn durch die Vernetzung mehrerer voneinander unabhängiger Rechner ein Datenaustausch zwischen diesen ermöglicht wird.

Die Beratungssoftware F.I.N.E.S.S bietet all diese Möglichkeit zur 'echten' Vernetzung sowohl inner- als auch außerbetrieblicher Spezialisten. Damit ist es sofort möglich die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen um alle Kompetenzen und Aufgaben auf verschiedene Spezialisten zu verteilen und den problemlosen Austausch untereinander zu gewährleisten. FINESS ist als Beratungssystem in der Lage die verschiedenen Spezialthemen miteinander zu verbinden und dadurch hervorragend geeignet um ein echtes Spezialistennetzwerk aufzubauen. Hierfür werden mit FINESS maßgeschneidert Systemlösungen für die verschiedene Aufgabenstellungen angeboten, mit denen eine regulierte und funktionale Vernetzung von Generationenberatern möglich ist. 

 

Alle beteiligten Mitarbeitern erhalten mit FINESS alle erforderlichen Informationen die sie zur Bewältigung ihrer Aufgaben benötigen und arbeiten gemeinsam an einem Fall - effizient und wirtschaftlich - als oberste Kriterien für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Generationenberatung. Voraussetzung hierfür ist immer ein jederzeit korrektes, nachvollziehbares und abgestimmtes Beratungsergebnis im Sinne des Kunden bei gleichzeitiger Haftungs- und Rechtssicherheit für den Berater in Verbindung mit einer wirtschaftlichen Arbeitsweise. Hierfür steht GeNe mit dem Beratungssystem F.I.N.E.S.S.

Sie würden das gerne ausprobieren?

Wenn Sie am Aufbau eines 'echten' Netzwerks interessiert sind, stellen wir Ihnen gerne im Rahmen einer Pilotphase Sublizenzen von FINESS maßgeschneidert für ausgewählte Netzwerkpartner zur Verfügung. Die Berechtigungen der Sublizenzen werden individuelle auf die Kernkompetenzen und Aufgabengebiete zugeschnitten.  Sie alleine entscheiden wer die Lizenz erhalten soll, wie lange und zu welchem Zweck. 

Gehen Sie den nächsten Schritt und machen Sie aus Ihrem Spezialistennetzwerk ein ‚echtes‘ Netzwerk – rechtsicher, haftungssicher, wirtschaftlich und  abgestimmt.

Sprechen Sie mit Ihren Netzwerkpartnern und sichern Sie sich eine Pilotinstallation F.I.N.E.S.S. Wir bei GeNe Fachinstitut für Vermögens und Unternehmensnachfolge kümmern uns um alles Weitere.

 

[ma, 02.07.19]