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Im kürzlich veröffentlichten "Vorsorgeatlas Deutschland" der Fondsgesellschaft Union Investment heißt es, die heute 20- bis 34-Jährigen, die besonders von den vergangenen Rentenreformen betroffen sind, brauchen im Alter etwa 800 Euro im Monat zusätzlich. Die Forscher gehen derzeit davon aus, dass zur Sicherung des Lebensstandards im Alter 60 Prozent des letzten Bruttoeinkommens erforderlich sind. Junge Menschen kommen der Prognose zufolge im Ruhestand ohne Zusatzvorsorge im Schnitt auf 981 Euro und damit auf 38,6 Prozent. Hier besteht ein großer Bedarf an Vorsorgeprodukten. Doch wer vermeiden möchte, dass über Jahre riskante Verträge angehäuft werden, sollte vor allem auf eine professionelle Beratung setzen und Kunden sollten unbedingt auf kompetente Beratung achten.
 
Ob Riestern, klassische Betriebsrente oder Vermögensaufbau, vor allem junge Menschen, können ihre zusätzliche Altersvorsorge heute ohne weiteres auch digital abwickeln. Das jedenfalls behauptet z.B. ein Hamburger Startup Unternehmen. Das Unternehmen versteht sich als Komplettlösung für eine schnell einzurichtende und einfach verwaltende betriebliche Altersversorgung. Die Provisionen sind niedriger, da Beratungspersonal und Provisionen entfallen. So sollen Nutzer auf der Website zunächst ihre persönliche Rentenlücke ausrechnen, also bestimmen, wie viel Geld ihnen im Alter fehlt. Dann lassen sich monatliche Geldbeträge festlegen, die abschließend bis zum Renteneintritt beispielsweise in einen ETF-Sparplan mit Versicherungsschutz eingezahlt werden.

Jedoch wer Entgeltumwandlung macht, zahlt neben geringeren Steuern auch weniger in die gesetzliche Rente ein. Zudem müssen in der späteren Auszahlungsphase weiter gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag gezahlt werden. Dadurch verringert sich der ausgezahlte Betrag. Zudem müssen Betriebsrenten versteuert werden. Wurden sozialversicherungsfrei Gehaltsanteile für die Betriebsrente umgewandelt, fällt die gesetzliche Rente dann entsprechend geringer aus.
 
Wie hoch ist die tatsächliche Versorgungslücke, wie hoch sind meine späteren Sozialversicherungsbeiträge z.B. im Alter oder welche Einkommenssteuer fällt an? Ohne solche Zahlen und ohne prognostizierte Lebenshaltungskosten können Deckungsquote für das Alter oder die Pflege nicht annähernd berechnet werden. Aber genau dies wird im Moment auf zahlreichen Webseiten suggeriert. Nach nur wenigen Eingabe wird bereits eine Versorgungslücke ausgewiesen. Viele Makler und selbst Honorarberater nutzen die online angeboten Tools um den Versorgungsbedarf für Ihre Kunden zu ermitteln. In erster Linie deshalb, weil hierfür geringe bis keine Lizenzkosten anfallen. Ob die Berechnungen korrekt sind, scheint dabei offensichtlich zweitrangig. Lesen Sie hierzu den Artikel der FAZ vom 08/2018
 
Der frisch gekürte Wirtschaftsnobelpreisträger Richard H. Thaler erst kürzlich in einem Interview mit der Schweizer Zeitung NZZ: „Ich bin, wie alle anderen Menschen auch, nicht fähig, den heutigen Wert meiner künftigen Einnahmen auszurechnen und daraus abzuleiten, wie viel ich für meine Pensionierung auf die Seite legen muss, um bei meiner unbekannten Lebenserwartung meinen Lebensabend zu genießen.“
 
Wir bei GeNe beschäftigen uns seit Jahren intensiv mit dem Thema Vorsorge- und Nachfolge und können diese Einschätzung nur teilen. Versorgungslückenberechnung sind komplexer als dies oftmals scheint. Bei einer Beratung sollte man sich deshalb immer an einen zertifizierten Berater wenden und unbedingt darauf achten, ob und welche Hilfsmittel, sprich Beratungssoftware, diese für ihre Berechnung einsetzen. Bei einer Altersvorsorge ist es zudem wichtig, dass die Verträge so flexibel wie möglich gestaltet werden. Denn schnell kann sich die eigene Lebenssituation ändern, und was früher ein guter Vertrag war, erweist sich dann als Klotz am Bein. Erfahrene Vermögensverwalter empfehlen, alle fünf Jahre die eigene Vorsorgesituation zu überprüfen. Mal hat sich der Verdienst geändert, mal die persönliche Lage. Beratungen sollten, daher gespeichert und jederzeit aktualisiert werden können.
 
Mit der Beratungssoftware F.I.N.E.S.S kann ein Vorsorgebedarf detailliert berechnet und in Einklang mit einer Nachfolgeplanung gebracht werden. Dabei können bestehende Beratungen jederzeit laufend aktualisiert und angepasst werden.  Ab 150 € mtl. ist die Beratungssoftware für Profis erhältlich - laufende Aktualisierung, fachliche und technische Unterstützung selbstverständlich inklusive.
 
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