Das Betreuungsrecht dient dem Schutz und der Unterstützung erwachsener Menschen, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können und deshalb auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Die meisten Banken und Sparkassen bieten für Ihre Kunden Beratungen zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patentenverfügung an. Die Berater werden bei zahlreichen Akademien dahingehend ausgiebig geschult. 16.000 Einträge zum Thema Vorsorgevollmachten und Akademien haben wir bei unserer Online-Recherche gefunden.

Im Alltag wird das Wort „Betreuung“ jedoch oft falsch verstanden und mit einer sozialen Betreuung verwechselt. Viele Menschen gehen davon aus, dass es sich bei der rechtlichen Betreuung um eine praktische und persönliche Hilfestellung zur Bewältigung des Alltags handelt. Der rechtliche Betreuer hat aber die rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten des bzw. der Betroffenen zu regeln. Der Regelung von Vorsorgevollmachten sollte daher immer mit einer wirtschaftlichen Vorsorgeplanung  einhergehen. Dazu benötigt der Betreuer eine vollständige Auflistung aller Vermögenswerte und eine Übersicht über die laufende Liquidität für den Alter-, Krankheits- oder Pflegefall.

Hierbei spielen Vermögensbewertungen, Wertentwicklungen ebenso wie Versorgungslücken und Liquiditätsentwicklung im Alter und Pflege eine Rolle. Laufende Einnahmen und Ausgaben in Verbindung mit Einkommensteuer und Sozialabgaben dürfen dabei nicht außeracht gelassen werden. Solche Berechnungen können nicht 'per Hand' durchgeführt werden, ebenso sind Schätzungen nicht hilfreich. Doch wer erstellt diese Aufstellungen und Analysen, die für eine sorgfältige Planung vonnöten sind?

Man denkt zuallererst an das naheliegende - die Bank, die solche Vollmachten anbietet. Leider scheuen die meisten Banken den mit einer detaillierten Vorsorgeplanung verbundenen Aufwand und verzichten bei Ihren Beratungen auf ausführliche Analysen, auch weil i.d.R. keine geeigneten Programme hierfür zur Verfügung stehen. Beispielsweise weißt eine Bank in  einem mit 5 Sternen bewerteten Artikel lediglich darauf hin, dass eine Person meines Vertrauens die Angelegenheit für mich regeln soll, wenn ich nicht mehr dazu in der Lage bin, und es hierzu einer wirksamen Vollmacht bedarf. Aber welche Angelegenheiten sollen auf welcher Grundlage wie geregelt werden und was bedeutet in meinem Sinne?

Berater die mit der Beratungssoftware FINESS arbeiten sind dabei klar im Vorteil. Hier stehen alle Auswertungen und Analysen zur Verfügung, die erforderlich sind um aktuelle und künftige Lebenssituationen analysieren zu können. Dabei wird nicht nur die Einnahmen und Ausgaben für sich, sondern im Kontext mit dem vorhandenen Vermögen betrachtet. Kunden die sich bei einer Bank beraten lassen möchten, sollten sich daher genau erkundigen ob und mit welchen Softwareprogrammen Analysen für Sie durchgeführt werden sollen.

 

Lesen Sie dazu folgende Artikel auf wohlsorge.de zu diesem Thema:

>> Vollmacht und Verantwortung

>> Die rechtliche Gestaltung folgt der wirtschaftlichen und finanziellen